Matthias Monroy analysiert auf golem.de die Fähigkeiten der US- amerikanischen Ausländerbehörde ICE, Menschen zu überwachen:
„Besonders weitreichend ist dabei die Verknüpfung von Daten, die ursprünglich für völlig unterschiedliche Zwecke erhoben wurden. Aus Passagierdaten, Einwanderungsakten, Social-Media-Profilen, Werbe-IDs von Smartphones, Adressdatenbanken oder Gesichtsbildern entstehen zentrale Dossiers, die von verschiedenen Behörden genutzt und fortlaufend ergänzt werden können.“
Der letzte Satz sollte nun auch dem abgebrühtesten „Ich-habe-nichts-zu-verbergen“- Vorstadtknilch Angst machen:
„Die Entwicklung in den USA zeigt aber, wie schnell technische Instrumente und Methoden nach einer faschistischen Machtübernahme zu zentralen Bausteinen staatlicher Überwachungs- und Abschiebepolitik werden können.“
In Anbetracht der Erfolge irgendeiner selbsternannten „Alternative“ kann mensch nur noch schlecht werden…


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